Unternehmen, Karrieren, Köpfe

Unternehmen, Karrieren, Köpfe

Unternehmen, Karrieren, Köpfe

Schnelle News, kurz, kompakt und relevant. Neue Köpfe und neue Produkte, die die Autobranche bewegen.


Bezugsquellen

bezugsquellen-header_920x247px.jpg
 

Führende Zulieferbetriebe des Schweizer Autogewerbes präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen.
Hier finden Autowerkstätten, was sie in ihrem betrieblichen Alltag benötigen.
 


Mahle Aftermarket öffnet virtuelle Werkstatt

5.10.2022, pd. Mit einer neuen virtuellen Werkstatt macht Mahle Aftermarket seine Produkte für konventionelle und alternative Antriebsstränge jetzt rund um die Uhr erlebbar. Das Unternehmen schafft damit ein virtuelles Fortbildungszentrum für Ersatzteile, Batteriediagnose, Kalibrierung, Klima- und Getriebeölservice. 

mahle.jpg

Die virtuelle Werkstatt bietet nützliches zu Schulungen sowie Direktlinks zu zahlreichen weiteren digitalen Informationsangeboten, die Mahle stetig ausbaut. Auf Wunsch leitet sie den Nutzer auch direkt zum nächsten Vertriebspartner weiter. «Mit der virtuellen Werkstatt haben wir einen weiteren Baustein in unserem digitalen Informationsangebot geschaffen, um dem zunehmenden Schulungs- und Informationsbedarf der Werkstätten gerecht zu werden. Hier zeigen wir unsere ganze Produktpalette direkt am Fahrzeug.» sagte Olaf Henning, Mitglied der Mahle Konzernleitung und Leiter des Geschäftsbereichs Aftermarket.

Mahle treibt den Ausbau seiner digitalen Angebote für freie Werkstätten und den Handel in voran. Auch Werkstattausrüstung von Mahle ist im Werkstattkonzept vernetzt, over the air-updatefähig und kann auf die Server der Hersteller zugreifen, wenn beispielsweise Security Gateways ins Spiel kommen. So ist ein digitalisiertes Gesamtkonzept das Rückgrat des Mahle Aftermarket Angebotes, das von E-Commerce Lösungen über Info- und Supportangebote zu technischen Themen bis hin zu virtuellen Messeauftritten reicht.

Batteriemanagement: Vitesco Technologies treibt Funktion des elektrischen Fahrens voran

5.10.2022, pd. Für seine innovativen Batteriemanagement-Systeme (BMS) hat Vitesco Technologies jüngst mehrere Aufträge von mehr als 2 Milliarden Euro erhalten.

bms.jpg

Für seine innovativen Batteriemanagement-Systeme (BMS) hat Vitesco Technologies jüngst mehrere Aufträge von mehr als 2 Milliarden Euro erhalten. An einen Kunden wird das Unternehmen, ein  internationaler Hersteller von modernen Antriebstechnologien und Elektrifizierungslösungen, die zugehörigen Batterie-Steuergeräte für 400V und 800V E-Fahrzeug-Architekturen bereits in einer Version für drahtlose Kommunikation ausliefern. Mit dieser Lösung wird die Verkabelung innerhalb der Batterie reduziert und Bauraum frei, der  Platz für eine größere Batteriekapazität oder ein kompakteres Batteriesystem mit geringerem Gewicht ermöglicht. 
 
Intelligente BMS-Lösungen, bestehend aus Steuergeräten, Sensoren und Applikationssoftware, schützen die Batterie vor Überhitzung und sorgen für einen ausgeglichenen Ladezustand aller Zellen. Dies ist essentiell für einen sicheren Betrieb und eine lange Batterielebensdauer. Mit seinen vielen Detailfunktionen schützt das BMS somit das größte und wertvollste Einzelsystem im Elektrofahrzeug. «Mit unserer modularen Software und Hardware für das Batteriemanagement können wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Innovationen, wie die drahtlose Verbindung zu den Batteriemodulen, ermöglichen zudem neue Fortschritte bei der Konstruktion von Batteriesystemen und führen zu reduzierten Systemkosten bei unseren Kunden», sagt Thomas Stierle, Vorstandsmitglied und Leiter der Business Units Electrification Technology und Electronic Controls bei Vitesco Technologies.  

Ersatzteile-Suche mit dem Herth+Buss Product Detector

5.10.2022, pd. Den richtigen Artikel herauszusuchen ist oft ein mühseliges Unterfangen. Besonders, wenn die Artikelnummer nicht auf dem Produkt zu finden ist. Um Gargisten Zeit und Kosten zu ersparen, hat Herth+Buss eine App entwickelt, die das gesuchte Teil in wenigen Sekunden identifiziert. 

Nach dem erstmaligen Öffnen der App wird zunächst ein Tutorial angezeigt, welches in Kürze die Nutzung erläutert und verbildlicht. Um einen Artikel zu erfassen, muss zuerst ausgewählt werden, ob es sich bei dem zu erkennenden Artikel um ein Steckgehäuse oder einen Karosserie-Clip handelt. Danach wird lediglich der Artikel von allen Seiten gescannt. Anschließend zeigt die App Artikelvorschläge an. Wird einer der Vorschläge ausgewählt, bekommt der User ein Katalogbild, die Bezeichnung des Artikels sowie spezifische Artikeldaten zu sehen. Über die App kann außerdem direkt einen Warenkorb erstellt werden, welcher dem jeweiligen Kunden direkt als PDF per Mail zugesendet wird, damit dieser unkompliziert eine Bestellung tätigen kann.
 

Neue Geschäftsführerin von Porsche Central und Eastern Europe und neue Leiter in den Bereichen Sales und Aftersales bei der Porsche Schweiz AG

5.10.2022, pd. Iryna Kauk, derzeit Finanzgeschäftsführerin Porsche Lifestyle GmbH & Co. KG, wird mit Wirkung zum 1. Februar 2023 die Geschäftsführung des Regionalbüros Porsche Central and Eastern Europe übernehmen. Die Porsche Schweiz AG hat die Leitungen ihrer Bereiche Sales und Aftersales ab dem 1. Oktober 2022 neu besetzt. 

porscheirina.jpg

«Wir freuen uns, dass wir mit Iryna Kauk eine international erfahrene Kollegin für die Geschäftsführung unseres Regionalbüros in Prag gewinnen konnten», sagt Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG. «Im Rahmen ihrer bisherigen beruflichen Stationen hat sie bereits relevante Einblicke in die Retail-Welt unserer osteuropäischen Märkte gewonnen. Gepaart mit ihrer großen Finanz-Expertise wird Frau Kauk Porsche in den Märkten Zentral- und Osteuropa gezielt weiterentwickeln.»

Seit 2020 hat Iryna Kauk die Funktion der Finanzgeschäftsführerin bei der Porsche Lifestyle GmbH & Co. KG inne, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Porsche AG. Zwischen 2017 und 2019 war sie Finanzdirektorin bei Porsche Russland und dem Porsche Zentrum Moskau. Zuvor arbeitete sie als Finanzberaterin im Bereich Investmentfonds, Immobilien, Anlagevermögen und Wertpapiere.

porschealle.jpg
v.l.n.r.: Felix Fröhlich, Yves Becker-Fahr, Wolfgang Kaiser & Jens Uwe Dietz. Foto: Porsche

Felix Fröhlich übernimmt das Schweizer Vertriebsgeschäft von Yves Becker-Fahr. Gleichzeitig folgt Wolfgang Kaiser als Aftersales-Leiter auf Jens Uwe Dietz. Fröhlich führte zuletzt den Vertrieb des Porsche Zentrum Zug in Rotkreuz, dem Tochterbetrieb der Porsche Schweiz AG. Kaiser verantwortete in seiner vorherigen Rolle die Vertriebsregion Zentral- und Osteuropa bei der Porsche AG in Stuttgart. Im Stammhaus des Sportwagenherstellers nehmen sowohl Becker-Fahr als auch Dietz neue berufliche Herausforderungen an. «Mit Yves Becker-Fahr und Jens Uwe Dietz kehren zwei ausgewiesene Experten aus den Bereichen Retail, Wholesale und Aftersales zurück nach Stuttgart. Beide waren bereits in der Zentrale tätig und bringen nun ihr Know-how aus dem operativen Marktgeschäft mit. Ich bedanke mich bei ihnen für die durchweg von Erfolg geprägte Leitung ihrer Bereiche sowie für die hervorragende Zusammenarbeit der letzten Jahre», so Michael Glinski, CEO Porsche Schweiz AG. «Gleichzeitig freue ich mich, dass wir zwei ebenfalls bekannte Gesichter aus der Porsche-Welt für uns gewinnen konnten. Besonders schön ist, dass mit Felix Fröhlich ein früherer Arbeitskollege zur Porsche Schweiz AG zurückgefunden hat. Die Sichtweise der Schweizer Händler ist von grosser Bedeutung für unser Importeursgeschäft – Felix kann an dieser Stelle wertvolle Erfahrungen beisteuern. Mit Wolfgang Kaiser heissen wir einen gleichermassen geschätzten und überaus erfahrenen Mitarbeiter willkommen. Er kennt den Schweizer Markt aus seiner bisherigen Arbeit bei der Porsche AG ausgesprochen gut. Ich freue mich, die erfolgreiche Zusammenarbeit nun noch enger fortzusetzen.»
 

Continental-Winterpneus beim ADAC, ÖAMTC und TCS auf erstem Platz

5.10.2022, pd. Der Continental «WinterContact TS 870» belegt bei den aktuell veröffentlichten Winterpneustests der grossen Automobilklubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz in allen getesteten Grössen den ersten Platz. 

contiwinter.jpg

Der TCS verleiht ihm in beiden Dimensionen das Prädikat «sehr empfehlenswert », der deutsche ADAC und der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) benoten ihn mit 2,1 (215/60 R16) und 2,2 (185/65 R 15).Der «WinterContact TS 870» überzeugte beim TCS test auf trockener sowie nasser Fahrbahn, zeigte seine Stärken aber ebenso auf Schnee und Eis – bei guter Energieeffizienz und niedrigem Verschleiss. Der ADAC und ÖAMTC kamen auf vergleichbare Ergebnisse und betonten die Sicherheit bei winterlichen Bedingungen und die Ausgewogenheit auf allen Untergründen.
 

Connect Ladenetztest in sechsLändern

5.10.2022, pd. Mit der zunehmenden Zahl elektrisch betriebener Autos nimmt der Druck auf die Ladeinfrastruktur zu – darum hat das internationale Telekommunikationsmagazin für Verbraucher connect erneut einen umfassenden Ladenetztest durchgeführt.

connecttest.jpg

Getestet wurden die E-Mobilitäts-Provider (EMP, Anbieter von Lade-Apps und Abrechnungslösungen) und Charge Point Operator (CPO, Betreiber der Ladesäulen) in Deutschland, Österreich, Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Das Ergebnis: EnBW holt sich zum vierten Mal in Folge den Sieg in Deutschland – mit dem ersten Platz in der EMP-Kategorie sowie in der CPO-Bewertung. Ionity gelingt in Österreich und in der Schweiz der erste Platz unter den CPOs. In Belgien und den Niederlanden fährt Fastned den Testsieg ein. Unter den EMPs liegen in Österreich Smatrics und in der Schweiz Swisscharge vorn. In Luxemburg wurde kein Gewinner gekürt, da mit Chargy nur ein auf dieses Land fokussierter CPO betrachtet wurde.
 

Hankook und Formel E feiern gemeinsame Premiere 

5.10.2022, pd. Hankook ist ab der kommenden Saison neuer und exklusiver Technik-Partner und Reifen-Lieferant der ABB FIA Formula E World Championship. Im Rahmen einer Veranstaltung in den Swarovski Kristallwelten in Österreich präsentierte Hankook Gästen und Vertretern der Formel E sowie der internationalen Presse offiziell den neu entwickelten «Hankook iON race».

hankookformele.jpg

Der neue Reifen wurde in  Zusammenarbeit mit der Rennserie entwickelt und trägt dem Nachhaltigkeitsanspruch der Formel E und der Zukunft der E-Mobilität Rechnung, ohne dabei die motorsportliche Leistung zu vernachlässigen. Rund 30 Prozent des neuen bestehen aus nachhaltigen Materialien. Für die Teams gibt es aktuell eine Reifenvariante, die sowohl bei trockenen als auch bei nassen Bedingungen genutzt wird, um somit weitere Ressourcen zu schonen. Darüber hinaus ist die lange Haltbarkeit des Reifens ein ebenfalls zukunftsweisender Schritt. Nach den jeweiligen Rennwochenenden werden alle Reifensätze von Hankook komplett recycelt.

Motorsport-Fans werden die Hankook Reifen zum ersten Mal unter Rennbedingungen beim Mexico City E-Prix am 14. Januar 2023 sehen. 40.000 Zuschauer werden auf den Rängen für das erste Rennen der neuen Generation 3 erwartet.
Sooil Lee, President & CEO of Hankook Tire & Technology: «Wir haben uns dazu entschieden, bei der wohl progressivsten, modernsten und nachhaltigsten Rennserie der Welt, ab der Saison 2023 offizieller Technik-Partner und Reifen-Lieferant zu werden. Die Philosophie der Marke Hankook und unsere strategische Ausrichtung für eine immer nachhaltigere Zukunft entspricht auch dem Geist und der DNA der Formel E. Gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren die Entwicklung des modernen Motorsports voranbringen und maßgeblich beeinflussen.» Formel E CEO Jamie Reigle: «Wir freuen uns sehr Hankook in der ABB Formula E Weltmeisterschaft begrüßen zu dürfen. Wir sind sehr stolz, dass wir mit Hankook nicht nur einen wahren Global Player im Reifensegment an unserer Seite wissen, sondern einen neuen Partner haben, der den Motorsport als elementaren Teil seiner Firmenphilosophie versteht und lebt. Neben der unglaublich großen Erfahrung in der Arbeit mit den Rennsport-Teams und Kunden auf allen Strecken der Welt, ist es besonders die zukunftsweisende und nachhaltige Ausrichtung des Hankook-Konzerns, die diesen ‚Match‘ zu einem perfekten für die Weltmeisterschaft und das Gen3 Fahrzeug macht.»
 

Valmet Automotive erreicht den Meilenstein von 1 Million produzierter Batteriesysteme

5.10.2022, pd. In weniger als drei Jahren hat Valmet Automotive eine Million Batteriesysteme produziert und an Kunden in der Automobilindustrie ausgeliefert. Das Unternehmen setzt das Wachstum seiner Batterieproduktion mit neuen Kapazitäten in Finnland und Deutschland fort.

Valmet Automotive nimmt auf dem europäischen Zulieferermarkt eine führende Rolle in der Produktion von Batteriesystemen ein. Im Jahr 2021 produzierte das Unternehmen mehr als 400.000 Batteriesysteme. Jetzt hat das kumulierte Gesamtvolumen die Marke von einer Million produzierter Batteriesysteme überschritten. Zu den wichtigsten Kunden für Batteriesysteme zählen Mercedes-Benz und Volvo Cars.

Das derzeitige Herzstück der Batterieproduktion ist das Werk in Salo, Finnland. Das Batteriewerk in Uusikaupunki, wo Batterie- und Fahrzeugproduktion in einem Werk untergebracht sind, hat die Fertigung von Batteriesystemen im Jahr 2021 aufgenommen. Hinzu kommt das Batteriewerk in Kirchardt, Deutschland, das sich derzeit in der Hochlaufphase befindet. Die Expansion von Valmet Automotive mit Batteriesystemen zeigt sich auch im Spektrum der gelieferten Batteriesysteme, das von 48-Volt- bis zu Hochvolt-Batterien reicht. Zudem deckt Valmet Automotive die nahezu gesamte Wertschöpfungskette für Batteriesysteme ab, von Batteriekonzepten über Entwicklung, Prototyping, Testing/Validierung bis zur Serienfertigung von Batteriemodulen und ganzen Packs.

"Die Produktion von einer Million Batteriesysteme für renommierte Automobilhersteller ist eine Leistung, auf die wir stolz sein können. Gemäß unserer Strategie werden wir das Batteriegeschäft weiter ausbauen, um unsere derzeitigen Kunden zu bedienen, aber auch um neue Produkte, Branchen und Kunden zu erschliessen", sagt Jyrki Nurmi, Senior Vice President EV Systems.
Die Ausweitung des Batteriesystemgeschäfts ist eng mit den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens verknüpft, zu denen CO2-Neutralität, Mitarbeiterzufriedenheit sowie Abfallvermeidung und die Erhöhung der Wiederverwendungs- und Recyclingquote gehören. Die Valmet Automotive Group produziert CO2-neutral und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Elektromobilität und des Klimaschutzes. valmet-automotive.com


Scania dekarbonisiert Lieferkette bis 2030

4.10.2022, pd. Scania kündigt weitreichende Massnahmen zur Dekarbonisierung seiner Lieferkette bis 2030 an. Gemeinsam mit den Zulieferern von Scania hat das Unternehmen eine  branchenführende Strategie zur Beseitigung der grössten CO2-Emissionsquellen bei den gängigsten Produktionsmaterialien und Batterien entworfen. 

unbenannt-1.jpg

"Einmal mehr ist Scania Vorreiter für ehrgeizige Klimaschutzmassnahmen", sagt Andreas Follér, Leiter Nachhaltigkeit bei Scania. "Wir waren die ersten in unserer Branche, die wissenschaftlich fundierte CO2-Reduktionsziele eingeführt haben, und wir zeigen jetzt den Weg, indem wir unsere Lieferkette dekarbonisieren." Anhand von Lebenszyklusanalysen hat Scania vier Emissions-"Hotspots" identifiziert – Batterien, Stahl, Aluminium und Gusseisen –, die zusammen etwa 80 Prozent der CO2-Emissionen ausmachen, die durch Produktionsmaterialien entstehen.

Das Ziel für 2030 sind 100 Prozent grüne Batterien, 100 Prozent grüner Stahl, 100 Prozent grünes Aluminium und 100 Prozent grünes Gusseisen in der Produktion. Die Definition von "grün" bei Scania setzt voraus, dass die Hauptemissionsquellen durch den Einsatz neuer Technologien, grünen Stroms und/oder recycelter Materialien beseitigt werden. Bei Batterien zum Beispiel ist der Zugang zu grüner Energie in der Produktion entscheidend. Bei der Produktion von Flachstahl ist der Ersatz von Kohle durch grünen Wasserstoff entscheidend.

"Scania hat ehrgeizige Dekarbonisierungsziele für alle seine Aktivitäten, einschliesslich der Beschaffung in unserer Lieferkette", sagt John van Rossum, Leiter des Einkaufs bei Scania. "Wir freuen uns, dass mehrere unserer aktuellen und zukünftigen Zulieferer Vorreiter bei der Dekarbonisierung sind und mit uns zusammenarbeiten werden, um die Ziele zu erreichen." Die Strategie und die Ziele zur Dekarbonisierung der Lieferkette umfassen zunächst die Produktion von Scania in Europa, werden aber schrittweise auf die Pro-duktion in China und Lateinamerika ausgeweitet.


Auto Bild kürt Goodyear-Reifen zum Umweltsieger 2022

4.10.2022, pd. Das Geheimnis eines grünen Reifens: Auto Bild kürt den Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 im aktuellen Ganzjahresreifentest zum Testsieger. In der neu geschaffenen Kategorie „Umwelt und Nachhaltigkeit“ erlangt ddas Gütesiegel „Grüner Reifen“.

reifen.jpg

Mit aufwändigen Messungen hat die Redaktion in diesem Jahr neben den üblichen Testdisziplinen den Fokus auf umweltrelevante Kriterien gerichtet, darunter Laufleistung, Reifenabrieb, Kraftstoffverbrauch, Rollwiderstand, Vorbeifahrgeräusch oder Transportwege. Der Vector 4Seaons Gen-3 schneidet demnach als Bester von 35 Kandidaten sowie als umweltfreundlichster und nachhaltigster Ganzjahresreifen ab. „Diese Auszeichnung ist der jüngste Beweis für die führende Marktstellung von Goodyear bei Ganzjahresreifen und bestätigt, dass unsere Entwicklungsingenieure auf dem richtigen Weg sind, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen“, freut sich Dr. André Weisz, Managing Director Consumer Dach, Goodyear Germany GmbH.

Um ein solches Novum in der Reifenbranche zu erreichen, hatten die Entwicklungsexperten von Goodyear eine grosse Herausforderung vor sich. „Beim Vector 4Seasons Gen-3 war es von entscheidender Bedeutung, einen ausgewogenen Reifen zu bieten, der sowohl beim Trockenbremsen als auch bei der Traktion auf Schnee eine gute Leistung erbringt", erklärt Claude Jacoby, F&E-Mitarbeiter im Team für Mischungstechnologie im Goodyear Innovation Center Luxemburg. Die Technologie, mit der dies erreicht wurde, basiert einerseits auf einer Polymermischung, die eine verbesserte Flexibilität des Gummis bei niedrigen Temperaturen und damit hervorragenden Grip bei kaltem Wetter bietet. Dies führt gleichzeitig sogar zu geringerem Reifenabrieb. Andererseits verbessert der hohe Anteil an Silica und Nass-Traktionsharzen die Eigenschaften des Vector 4Seasons Gen-3 bei Nässe.Es galt innovative Wege zu finden, um den Rollwiderstand niedrig zu halten und damit den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemissionen zu senken. Gleichzeitig soll der Reifen Autofahrern den Grip auf Schnee und Eis bieten, den sie üblicherweise von einem Winterreifen erwarten. Diese Innovation ist allerdings nur eine von unzähligen Beweisen für Goodyears zukunftsweisenden Ansatz bei der Entwicklung von Reifen für eine nachhaltige Zukunft.

Nachhaltigkeit bezieht sich jedoch nicht nur auf die Leistung und die Auswirkungen des Endprodukts. Sie ist auch ein Thema, das bei Goodyear im Entwicklungsprozess im Vordergrund steht. Ein spezielles Schneelabor ermöglicht präzise und reproduzierbare Tests. Während die Testphase früher weite Reisen zu Orten mit Minus-Temperaturen erforderte, können diese Bedingungen nun mehr und mehr intern simuliert werden. Das verringert nicht nur den ökologischen Fussabdruck, sondern erhöht auch die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit. Goodyear.eu

 


Volker Reichhardt neuer CEO der Porsche Financial Services
03.10.2022, pd. Personelle Änderungen in der Geschäftsführung der Porsche Financial Services GmbH (PFS): Volker Reichhardt hat am 1. September 2022 die Position als Sprecher der Geschäftsführung übernommen.

porsche_reichhardt.jpg

Volker Reichhardt war zuletzt CFO und Treasurer der Porsche Financial Services Inc. Diese 100-prozentige Tochtergesellschaft der Porsche AG managt das Geschäft der PFS in den USA. Von 2016 bis 2020 war er Generaldirektor der Volkswagen Financial Services Russland und von 2014 bis 2016 CFO der MAN Finance International GmbH. «Volker Reichhardt ist ein erfahrener Finanzexperte, der bereits in den letzten neun Jahren innerhalb des Volkswagen Konzerns in leitenden Positionen tätig war», sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG. «Durch die Übernahme der Verantwortung für die Porsche Drive-Angebote wird sich die Porsche Financial Services GmbH weiter vergrößern.»

Volker Reichhardt ist Sprecher der vierköpfigen Geschäftsführung der Porsche Financial Services GmbH. Dem Gremium gehören neben Reichhardt Konrad Riedl (CFO), Marc Riess (COO) und Michael Löffler, Chief Marketing Officer und Hauptabteilungsleiter Vertriebssteuerung und -strategie der Porsche AG. Die Porsche Financial Services GmbH mit Sitz in Bietigheim-Bissingen (D) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Porsche AG. Das Angebot der Porsche Financial Services Gruppe umfasst massgeschneiderte Finanzierungsangebote für Porsche-Fahrzeuge und die Volkswagen-Marken Bentley, Lamborghini und Bugatti sowie Händlerfinanzierungen, Versicherungen, Mobilitätsangebote und Kreditkarten. Das Unternehmen ist mit mehr als 400 Mitarbeitern international tätig und betreut weltweit mehr als 320.000 Leasing- und Finanzierungsverträge. 

Axalta Energy Scanner hilft Lackierbetrieben beim Energiesparen
02.10.2022, pd. Der neuartige Axalta Energy Scanner beweist, dass die Fast-Cure-Low-Energy-Technologie von Axalta Refinish Energiekosten senkt und die CO2-Bilanz verbessert. 

axalta_energiepreise.jpg

Die derzeitige Energiekrise verschärft sich weiter. Unternehmen müssen sie mit steigenden Energiekosten umgehen. Bei den meisten Lackierwerkstätten steht Kostenkontrolle oben auf der Agenda. Jim Muse, Axalta Vice President des Geschäftsbereichs Refinish für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA): «Lackierfachbetriebe sind mit einer ganz eigenen Krise konfrontiert. Sie sind gezwungen, genau in dem Bereich der Werkstatt Energiekosten einzusparen, in dem sie am meisten Energie verbrauchen – in der Spritzkabine. Zur Dämpfung der Kosten müssen die Betriebe jedoch zunächst deren Höhe ausmachen und dann ermitteln, wie sich unterschiedliche Prozesse auf diese Kosten auswirken. Und genau da kommen wir ins Spiel: Axalta hat ein Tool geschaffen, das eigens hierfür entwickelt wurde – den Axalta Energy Scanner. Er ist jetzt auf dem Markt erhältlich.»

Der Axalta Energy Scanner prüft eine Reihe von Variablen, zu denen beispielsweise die Aussenlufttemperatur, die Temperatur in der Spritzkabine, gegebenenfalls die Einbrenntemperatur, die Gas- und Stromkosten, die Anzahl der Aufträge pro Woche sowie die allgemeinen Spritzkabinendaten gehören. Mithilfe der gesammelten Daten berechnet das Tool, wie viele Einsparungen der Lackierfachbetrieb bei den Prozesszeiten und dem Energieverbrauch erzielen kann. Der Axalta Energy Scanner vergleicht die Durchlaufkosten des aktuellen Lacksystems mit den Durchlaufkosten der Fast-Cure-Low-Energy-Technologie (FCLE) von Axalta Refinish. So wird eine Perspektive für Kapazitätssteigerungen und auch eine Wachstumschance für den Betrieb aufgezeigt. 

Das Produktsystem basiert auf Axaltas revolutionärer und patentierter Technologie, die sowohl die Umgebungstemperatur als auch die Luftfeuchtigkeit nutzt, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. FCLE bietet die perfekte Balance zwischen hoher Geschwindigkeit und niedrigem Energieverbrauch beim Trocknungsvorgang, während es hervorragende Lackierergebnisse erzielt. Die Energiekosten für den Betrieb einer Kombi-Spritzkabine mit Gasflächenbrenner werden um etwa 75 Prozent gesenkt, basierend auf einer typischen 30-minütigen Trocknung bei 60 Grad. FCLE ist die einzige Reparaturlacktechnologie, die bei niedrigeren Trocknungstemperaturen bzw. bei 20 Grad an der Luft getrocknet werden kann und dennoch die Produktivität herkömmlicher Systeme aufweist. Die mithilfe der FCLE-Technologie erzielte Senkung des Energieverbrauchs verbessert die CO2-Bilanz von Carrosseriewerkstätten um bis zu 55 Prozent. Diese Technologie ist daher im Vergleich nachhaltiger. 

Muse stellt abschliessend fest: «Die Ergebnisse unseres Axalta Energy Scanner können von Lackierwerkstätten, die mit explodierenden Energiepreisen konfrontiert sind, nicht ignoriert werden. So stellt sich eindeutig die Frage: Warum durch Trocknen Geld verbrennen? Unsere bahnbrechende FCLE-Technologie ermöglicht es Lackierfachbetrieben, ihre Energiekosten zu senken und ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Sie ist das nachhaltigste auf dem Markt erhältliche Reparaturlacksystem.» Diese patentierte Technologie wird durch Axaltas Premium-Reparaturlackmarken Cromax und Spies Hecker angeboten. 
Daimler, Volvo und Mahle spannen bei Brennstoffzellen zusammen
02.10.2022, pd. Cellcentric, das 50:50-Brennstoffzellen-Joint-Venture der Daimler Truck AG und der Volvo Group AB, und der Technologiekonzern Mahle haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Brennstoffzellen unterzeichnet.

mahle_flachmembranbefeuchter.jpg

Die Zusammenarbeit im Brennstoffzellenbereich für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen sowie für andere Anwendungen mit vergleichbaren Anforderungen fokussiert sich auf Entwicklung und Serienproduktion der Komponente Flachmembranbefeuchter. Die Innovation verbessert die Haltbarkeit der Brennstoffzelle. Der Flachmembranbefeuchter soll in Brennstoffzellensystemen für Nutzfahrzeuge als auch in stationären Anlagen eingesetzt werden. «Cellcentric hat die Intention, ein weltweit führender Hersteller von Brennstoffzellen zu werden. Unsere Brennstoffzelle wird explizit für den Einsatz in schweren Lastkraftwagen konzipiert. Sie entspricht demnach den hohen Qualitätsanforderungen der Automobilbranche. Mit Mahle haben wir einen Partner an unserer Seite, der über jahrzehntelange Erfahrung als Automobilzulieferer sowie eine breite Expertise in der Brennstoffzellenperipherie verfügt», betont Cellcentric-CEO Matthias Jurytko. «Wir freuen uns, dass sich Cellcentric für Mahle Technologie entschieden hat», sagt Martin Wellhöffer, Corporate Executive Vice President Sales & Application Engineering im Mahle-Konzern. 

Der Flachmembranbefeuchter von Mahle übernimmt im Brennstoffzellensystem eine tragende Rolle. Um möglichst effektiv und effizient arbeiten zu können, müssen Brennstoffzellen mit ausreichend Frischluft und Feuchtigkeit versorgt werden. Um den richtigen Feuchtigkeitsgehalt sicherzustellen, nutzen herkömmliche Befeuchter kleine Membranhohlfasern. Mahle verwendet stattdessen sehr dünne Membranen, die im Befeuchter in Schichten gestapelt werden und dadurch für eine effektive Befeuchtung der Brennstoffzellen sorgen. Je höher die Feuchtigkeit, desto effizienter die Brennstoffzelle und desto höher die Lebensdauer.
 
Feld für switchen des Galerietyps
Bildergalerie

Kommentar hinzufügen

5 + 10 =
Lösen Sie diese einfache mathematische Aufgabe und geben das Ergebnis ein. z.B. Geben Sie für 1+3 eine 4 ein.

Kommentare