Zwischenbilanz fällt positiv aus

25. Oktober 2019 agvs-upsa.ch – Noch bis Ende Januar 2020 dauert das gemeinsame Pilotprojekt von AGVS und Mobility, in dessen Rahmen Garagenfahrzeuge als Mobility-Autos unterwegs sind. Zeit für eine Wasserstandsmeldung und einen Ausblick, wie es mit der Kooperation weitergehen könnte.



sco. Es laufe «wahnsinnig gut», freut sich Karl Baumann, der die Kooperation seitens AGVS als Projektleiter koordiniert, und erwähnt als Beleg für seine Aussage die lange Warteliste mit interessierten Garagisten. Er musste in den letzten Monaten viele vertrösten: «Bis Ende Januar 2020 lassen wir es bei den aktuell rund 60 beteiligten AGVS-Betrieben bewenden.» Ursprünglich hatte Baumann 30 bis 50 Pilotbetriebe angepeilt. Die grosse Nachfrage führte dazu, dass diese Zahl rasch erreicht und übertroffen wurde.

AGVS und Mobility sind ungleiche Partner mit verschiedenen Zielen, aber einem gemeinsamen Nenner: Autos so effizient wie möglich auszulasten. Die Genossenschaft mit ihren rund 200 000 Mitgliedern kann mithilfe der AGVS-Garagisten die angebotene Flotte ausbauen und das Standortnetz verdichten. Die Garagisten ihrerseits können mit bestehenden Fahrzeugen einen neuen Kundenpool erreichen, einen weiteren Schritt zum umfassenden Mobilitätsdienstleister unternehmen und nicht zuletzt dafür sorgen, dass bislang nicht oder kaum genutzte Fahrzeuge auf die Strasse kommen.
 
 

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Im Dezember will der AGVS gemeinsam mit Mobility eine gründliche Nutzungsanalyse vornehmen sowie vor allem die Rentabilität für die einzelnen Garagen untersuchen. Aufgrund dieser Analyse wird der Lenkungsausschuss unter Leitung von AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli und Mobility-CEO Roland Lötscher darüber entscheiden, ob aus dem Pilotprojekt eine fixe Zusammenarbeit wird. 

Im August hatten die beiden Projektleiter Brigitte Buchmann (Mobility) und Karl Baumann (AGVS) eine erste Standortbestimmung vorgenommen: Mittels Fragebogen und an einer Tagung wurden die Feedbacks der 60 Pilotbetriebe abgeholt. Der AGVS-Projektleiter freut sich nicht nur über einen Rücklauf von 78 Prozent auf seine Umfrage, sondern auch über positive Zahlen: Bis Ende Juni wurden mit den Autos mehr als 100 000 Kilometer zurückgelegt. Karl Baumann: «Das erste Ziel des Pilotprojekts ist somit erreicht. Wir haben aus Stehzeugen Fahrzeuge gemacht.»
 
Warteliste bleibt offen
Von den Resultaten der Analyse hängt ab, ob und in welcher Form die Kooperation zwischen AGVS und Mobility ab 2020 fortgesetzt wird. AGVS-Projektleiter Karl Baumann: «Am Ende des Tages muss für die Garagisten die Rechnung aufgehen.» Der Urner ist optimistisch, dass die Zusammenarbeit bestehen bleibt. Interessierte Garagisten sollen sich weiterhin bei ihm melden (karl.baumann@agvs-upsa.ch): «Wir nehmen gerne weitere Betriebe auf unsere Warteliste auf. Wird das Projekt fix, erörtert Mobility zusammen mit uns, ob und wo es Sinn macht, weitere Standorte zu eröffnen. Wir informieren die Garagen entsprechend.» 
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